Unter dieser Rubrik präsentieren wir jeden Monat ein Werk unserer Bibliothek, das in ästhetischer, bibliografischer oder historischer Hinsicht einen besonderen Stellenwert besitzt.
Antonio González Bueno (ed.), Donum amicitiae. Estudios en homenaje a Javier Puerto ofrecido por sus discípulos, colegas y amigos. Madrid, ed. Dykinson, 2026. ISBN 979-13-7047-297-9.
Francisco Javier Puerto Sarmiento, emeritierter Professor für Pharmaziegeschichte an der Universität Madrid und ehemaliger Direktor des Pharmaziemuseums der spanischen Hauptstadt, ist seit über 40 Jahren eine Schlüsselfigur unseres Fachgebiets. Als produktiver Autor hat er mehr als 600 Bücher und Artikel veröffentlicht. Als Spezialist für die Wissenschaft der Renaissance, insbesondere für alchemistische Verfahren, hat er sich mit vielfältigen Themen befasst, und sein Werk „El mito de Panacea“ ist eines der schönsten, aber auch nützlichsten Werke zur Geschichte der Pharmazie und der Therapeutik; es hätte eine Übersetzung verdient. In seinem gesamten Werk versucht Javier Puerto, über die blossen Fakten hinauszugehen, um Strukturen und Konzepte aufzudecken. Dies zeigt sich insbesondere in dem schönen Artikel, den er für einen Band unserer Gesellschaft verfasst hat und in dem er sich sowohl mit der Chemie von Lavoisier als auch mit der Botanik von Linné befasste.
Javier Puerto ist Mitglied der Königlichen Akademie für Pharmazie in Madrid sowie der Akademie für Geschichte und seit Jahrzehnten korrespondierendes Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte de Pharmazie.
Seine Schüler, Kollegen und Freunde haben unter der Leitung von Antonio González Bueno, dem derzeitigen Präsidenten der Internationalen Akademie für Pharmaziegeschichte, anlässlich des 76. Geburtstags von Javier Puerto einen Festband mit dem Titel „Donum amicitiae“ zusammengestellt, der einer der Leidenschaften des Jubilaren gewidmet ist: der Arzneimittelwerbung. Mit Beiträgen von mehr als zwanzig Wissenschaftlern – überwiegend aus Spanien, aber auch aus Frankreich, Grossbritannien und der Schweiz, darunter auch der Beitrag des Präsidenten unserer Bibliothek, Prof. François Ledermann – vermittelt dieser Band ein vielschichtiges und anschauliches Bild eines Phänomens, das für die Erforschung der Geschichte unseres Berufsstandes von grosser Bedeutung ist.
Fast alle unsere Zeitschriften sind katalogisiert worden und können mit diesem Link angeschaut werden. Zudem enthält dieser Katalog noch Angaben zu pharmazeutischen Kalendern und zu Monographien, die nicht auf Swisscovery aufgenommen worden sind.
Stiftung Historische Bibliothek der Schweizerischen Pharmazie
c/o Institut für Medizingeschichte
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T +41 79 301 68 12
La nouvelle introduction des études de pharmacie à l'Université de Berne permet désormais de réaliser des travaux de master en histoire de la pharmacie. Ainsi, pour 2024, trois thèmes seront traités, dont un travail sur les ex-libris des pharmaciens, en Suisse. notamment Ce travail est dirigé par deux membres du conseil de notre bibliothèque, la Dre Sara Ruppen et le Prof. François Ledermann. Nous recherchons ainsi des ex-libris appartenant à des pharmaciens suisses.
D’où un appel à la communauté :
Envoyez-nous, s'il vous plaît, des images en ligne ou par la poste, de vos
ex-libris
et la documentation qui va avec, biographie des détenteurs, des artistes, de la thématique, etc.
Un grand merci.