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Unser "Fuchs" wurde restauriert

Dank zahlreicher Helfer wurde unser Exemplar des De Historia Stirpium des deutschen Arztes und Botanikers Leonhart Fuchs meisterhaft restauriert. Der nächste Schritt wird nun darin bestehen, das gesamte Werk zu scannen, um anschliessend die zahlreichen handschriftlichen Anmerkungen, die eine Besonderheit unseres Buches darstellen, lesen und analysieren zu können.

Der von Frau Carole Jeanneret aus Freiburg vom Atelier À livre ouvert erstellte Restaurierungsbericht ist besonders umfassend und ermöglicht es, anhand der Abbildungen alle Arbeitsschritte nachzuvollziehen. Sie können ihn unten einsehen.

Die Identifizierung des Werks, bei dem die ersten Seiten, darunter auch die Titelseite, fehlten, erwies sich als schwierig, insbesondere aufgrund mehrerer Ausgaben im Oktavformat, dem Format unseres Exemplars. Dank der Erkenntnisse und intensiven Recherchen zweier Experten, Günter Bergmann von der Bergmann-Bibliothek in Wallgau in Bayern und Martin Kluge von der Basler Papiermühle, sowie von Herrn Luc Lienhard konnten wir es schliesslich einer Basler Ausgabe von 1549 zuordnen, die sich von den Exemplaren in der Universitätsbibliothek Basel unterscheidet. Wir sind ihnen für ihre wertvolle Hilfe sehr dankbar. Als Referenz haben wir ein Exemplar aus der Bibliothek des Botanischen Gartens von Padua gewählt, das digitalisiert wurde und im Internet zu finden ist. https://phaidra.cab.unipd.it/view/o:368922. (Biblioteca dell'Orto Botanico - PUV46-APL.41).

Eine Arbeit wie diese wäre ohne die finanzielle Unterstützung einiger Institutionen und Personen nicht möglich gewesen, denen wir an dieser Stelle ebenfalls danken möchten: der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie, Frau Dr. Sabine Fehlmann, Frau Gertrud Kläy und Frau Professor Carla Meyer-Massetti. Nicht zuletzt danken wir Frau Barbara Erni, die uns das Werk geschenkt hat.

Fuchs, Leonhard, Leonharti Fuchsii medici, Primi de stirpium historia commentariorum tomi viuae imagines, in exiguam angustioremque formam contractae, ac quam fieri potest artificiosissime expressae. Basilea, Michael Isengrin, 1549.

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Restaurationsbericht
Rapport_De Historia Stirpium 1549Dpdf.pd
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