Unsere Bibliothek verfügt über zahlreiche Werke, die die künstlerische und kulturelle Dimension der Pharmazie hervorheben: Die Untersuchung der Rolle des Apothekers und der Medikamente in der Malerei, aber auch in der Musik ist ein wesentlicher und wichtiger Teil der Geschichte unseres Berufsstandes. Es gibt zahlreiche Werke und Arbeiten, die sich diesem Thema widmen. So ist die Doktorarbeit von Doris Zaugg, die 1995 in unserer Publikationsreihe „Série verte” erschien und das Ergebnis einer Untersuchung zahlreicher Opernhefte ist, ein Meilenstein in diesem Bereich unserer Disziplin. Die Autorin leistete Pionierarbeit, indem sie eine Zusammenfassung über die Rolle des Apothekers und der Medikamente in lyrischen Werken vorlegte. Es ist daher nur natürlich, dass sich der Präsident der Internationalen Gesellschaft für Pharmaziegeschichte, Professor Halil Tekiner, in einem kürzlich in der italienischen Zeitschrift für Pharmaziegeschichte erschienenen Artikel unter anderem auf diese Arbeit stützte. Er hat eine sehr gründliche Analyse des Werks des italienischen Komponisten Gaetano Donizetti vorgenommen.
Wir möchten uns an dieser Stelle nicht nur beim Autor, sondern auch bei den Herausgebern der italienischen Zeitschrift, Dr. Carla Camana und Dr. Ernesto Riva, bedanken, dass wir den Artikel von Halil Tekiner hier wiedergeben dürfen und dass sie uns die Zeitschrift nach jeder Veröffentlichung kostenlos zusenden.

Doris Zaugg, Musik und Pharmazie, Apotheker und Arzneimittel in der Oper, Liebefeld, SGGP, 2001, 471 S.: Ill.; 23 cm, Veröffentlichungen der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie, Band 20. Zugleich Diss. pharm. Univ. Bern, 1999.
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